Warum sind Orang-Utans gefährdet?
Auf einen Blick
Alle drei Orang-Utan-Arten gelten laut IUCN als vom Aussterben bedroht. Hauptursache ist der Verlust ihres Lebensraums: Regenwald auf Borneo und Sumatra weicht Palmölplantagen und Bergbau. Hinzu kommt der illegale Handel mit Jungtieren, für deren Fang meist die Mutter getötet wird.
Zuletzt aktualisiert
- Alle drei Arten gelten als „vom Aussterben bedroht". (IUCN Rote Liste)
- Orang-Utan-Junge lernen bis zu acht Jahre von ihrer Mutter — die längste Kindheit aller Menschenaffen. (Primatologische Forschung (u. a. Max-Planck-Institut))
- Orang-Utans teilen etwa 97 % ihrer DNA mit dem Menschen. (Genomforschung (Nature, 2011))
Alle drei Orang-Utan-Arten — der Borneo-, der Sumatra- und der Tapanuli-Orang-Utan — stehen auf der Roten Liste der IUCN als „vom Aussterben bedroht" (Critically Endangered).
Der wichtigste Grund ist die Abholzung: Für Palmölplantagen, Bergbau und Straßen verschwindet der Regenwald Südostasiens rasant, häufig durch Brandrodung. Orang-Utans verlieren Nahrung, Schutz und ihre Kletterwege durch die Baumkronen — und treffen immer seltener auf Artgenossen.
Die zweite Bedrohung ist der illegale Haustierhandel: Verwaiste Jungtiere werden gefangen und verkauft; für den Fang eines Jungen wird in der Regel die Mutter getötet. Da Orang-Utan-Junge bis zu acht Jahre bei der Mutter lernen, hat ein Jungtier ohne sie fast keine Überlebenschance. WARN-Partner finanzieren Rettung, Waldschulen und Auswilderung.
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