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Was ist CNVR?

Auf einen Blick

CNVR bedeutet Fangen, Kastrieren, Impfen und Zurückbringen. Es kann Teil eines örtlich abgestimmten Umgangs mit freilaufenden Hunden sein. Eine Rückkehr ist nur geeignet, wenn Tierwohl, Gesundheit und örtliche Regeln dies zulassen. Kastration ersetzt keine Tollwutimpfung.

Zuletzt aktualisiert

  • Hundeimpfungen verhindern die Übertragung von Tollwut an ihrer Quelle. (WHO: Rabies)
  • Bestandsmanagement umfasst mehrere Maßnahmen und muss das Tierwohl berücksichtigen. (WOAH: Kapitel 7.7)

Nach dem Fang werden Hunde tierärztlich untersucht. Operation, Impfung und Nachsorge müssen fachgerecht erfolgen. Anschließend wird beurteilt, ob der Hund an den Fundort zurückkehren kann oder eine andere Betreuung benötigt.

CNVR ist keine überall passende Einzellösung. Die Weltorganisation für Tiergesundheit beschreibt ein Bündel von Maßnahmen, das auch verantwortungsvolle Haltung, erreichbare Tiermedizin und die Beobachtung der Population umfasst.

Für die Verhütung von Tollwut sind Hundeimpfungen zentral. Die WHO erklärt, dass massenhafte Tötungen freilaufender Hunde Tollwut nicht wirksam kontrollieren. Daraus folgt keine pauschale WHO-Zertifizierung jedes CNVR-Projekts.

Streunerhunde vor geschlossenen Geschäften in Karatschi, Pakistan. Mehr dazu Streunerhunde — unser Porträt

Weitere Fragen

Wird jeder Hund wieder freigelassen?
Nein. Die Rückkehr muss für das Tier geeignet sein und mit örtlichen Vorgaben vereinbar bleiben. Krankheit, Verletzung, fehlende Betreuung oder Sicherheitsfragen können eine andere Lösung erfordern.
Finanziert WARN bereits ein CNVR-Programm?
Diese Erklärung belegt keine abgeschlossene WARN-Förderung. Der Spendenaufruf nennt mögliche Förderzwecke; veröffentlichte Förderdatensätze sollen tatsächliche Entscheidungen und Zahlungen belegen.

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